Webdesign

6 Elemente, die wichtig sind, wenn Sie eine Website erstellen

Es gibt keine zweite Chance für einen ersten Eindruck, behauptet der Volksmund. Und ich behaupte: Das stimmt. Zumindest für Marken. Denken Sie daran, wenn Sie Ihre Website erstellen. Ihr Internetauftritt ist oft der erste Kontaktpunkt. Wo wir Menschen vielleicht im Nachhinein noch durch unsere Persönlichkeit korrigieren können (und auch das klappt nicht immer), haben Marken schon längst verloren. Denn Kunden wenden sich ab, wenn ihre Erwartungen schon bei der ersten Begegnung enttäuscht werden.

 

 

Immer wenn ein neuer Interessent auf Ihrer Website landet, ist das eine solche erste Begegnung. Ein Date mit sehr kurzer Halbwertszeit, könnte man sagen. Genau dann haben Sie die große Chance, einen guten und bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Und dabei sind Sie nicht auf den Zufall angewiesen, sondern dürfen gezielt aktiv werden und mit Ihrem Webdesign den Kunden auffangen und leiten. In unseren Projekten konnten wir einige Elemente identifizieren, die sich dabei als sehr hilfreich erwiesen haben und die ich hier gern mit Ihnen teile:

 

 

1. Inhalte

 

Klingt offensichtlich, oder? Eine Homepage muss schließlich Inhalte haben, sonst wäre sie ja leer. Es geht mir aber nicht um irgendwelchen Content, der irgendwelche Gestaltungselemente ausfüllt, sondern um echte Inhalte mit Mehrwert. Das bedeutet: Kunden, die sich gerade in einem Rechercheprozess befinden, brauchen genau die Informationen, die ihnen bei ihrer Kaufentscheidung helfen. Es zahlt sich aus, schon beim Erstellen der Website nach diesem Prinzip vorzugehen.

 

Ein Beispiel: Jemand möchte einen Swimmingpool in seinem Garten bauen. Das ist weder ein leichtes noch ein günstiges Vorhaben, also wird diese Person sich erst einmal eingehend im Netz informieren. In seiner Recherche stößt der künftige Poolbesitzer auf verschiedene Anbieter. Einer davon stellt auf seiner Webpage interessante und nützliche Inhalte zum Thema Poolbau zur Verfügung, vielleicht als eBook oder in einem Blog. Unser Poolfreund findet dort die Antworten auf seine Fragen und Lösungsansätze für seine Pläne. Gleichzeitig hat das Pool-Unternehmen die Chance genutzt, sich als kompetent und hilfreich zu positionieren. Es hat einen guten ersten Eindruck hinterlassen – und das zahlt sich aus, wenn der Kunde seine Kaufentscheidung fällt. Diesen nutzerzentrierten Ansatz, die Konzentration auf die Bedürfnisse und Vorlieben der Interessenten, nennt man übrigens Inbound Marketing.

 

 

2. Calls to Action

 

Es ist toll, wenn sich Besucher auf Ihrer Website tummeln – dazu wollen Sie sie schließlich erstellen –, aber das ist noch nicht genug. Wir möchten, dass diese Besucher zu Leads und dann zu Kunden werden. Normalerweise geschieht das nicht von allein. Dass ein möglicher Kunde sich gezielt Ihre Kontaktinformationen heraussucht und Sie anruft, um sofort ein Geschäft abzuschließen, mag zwar gelegentlich vorkommen. Verlassen sollte sich darauf aber niemand.

 

Zum Glück müssen wir nicht herumsitzen und auf Anrufe warten, sondern können mit gezielten Calls to Action Besucher anregen, in Aktion zu treten (der Name ist also Programm). Wir setzen Buttons oder Links ein, um eine Handlung auszulösen. Diese Handlung kann zum Beispiel die Teilnahme an einem Webinar sein, das Abonnement Ihres Newsletters oder der Download eines eBooks. Ansprechende CTAs helfen Ihnen dabei, Leads zu generieren, deshalb sollten Sie keinesfalls darauf verzichten.

 

Grundlagen-B2B-Inbound-Marketing

 

 

3. Landing Pages

 

Glückwunsch, Ihr Besucher hat den Call to Action angeklickt! Und was passiert jetzt? Idealerweise wird er auf eine Landing Page geleitet. Was wir mit dem CTA beworben haben, wird dort ausführlich präsentiert. Der potenzielle Kunde kann sich das Angebot noch einmal genauer anschauen und sieht seine Vorteile auf einen Blick. Mit der Landing Page bestärken wir ihn darin, dass er gerade die richtige Entscheidung trifft.

 

 

4. Formulare

 

Auf der Landing Page machen die Besucher Ihrer Website die ersten Angaben zu ihrer Person. Welche Angaben das sind, hängt von der Konzeption des Kontaktformulars ab: Name und Position, Alter oder Wohnort sind mögliche Informationen, die Sie auf diese Weise gewinnen und später für den Vertrieb nutzen können. Indem ein Besucher das Formular ausfüllt und absendet, wird er zum Lead, also zum Kundenkontakt. Dieser Schritt sollte so einfach und transparent wie möglich gehalten werden. Auch das Webdesign muss übersichtlich und klar sein, damit der User sich sofort zurechtfindet.

 

 

5. Social Media Buttons

 

Wenn wir wollen, dass uns Menschen in den sozialen Netzwerken kontaktieren, müssen wir ihnen auch die Möglichkeit dazu geben. Je schneller und einfacher der Zugang, desto höher die Chance, dass potenzielle Kunden mit uns in Verbindung treten. Verstecken Sie also Ihre Social Media Links nicht an schwer auffindbaren Orten Ihrer Website. Auch das Webdesign sollte sie nicht unauffällig „weggestalten“. Am besten aufgehoben sind diese Informationen im Footer oder Header Ihrer Seite, denn dort suchen User zuerst danach.

 

Es gibt noch eine zweite Version von Social Media Buttons, die bares Geld wert sind: die Sharing Buttons unter Ihrem Content. Unser erstes Ziel ist natürlich, dass viele Menschen diese Inhalte lesen und hilfreich finden. Aber noch besser wäre es, wenn sie die Beiträge dann auf den sozialen Medien teilen. Das bringt Traffic durch Referrals und schafft noch mehr Aufmerksamkeit für Ihr Angebot. Oft geteilte Beiträge haben eine hohe Relevanz im Algorithmus der Netzwerke und können im Idealfall jede Menge Besucher auf Ihre Seite schwemmen. Es macht also absolut Sinn, das Teilen Ihrer Artikel so leicht wie möglich zu gestalten. Binden Sie unter jedem Posting die wichtigsten Netzwerke als Sharing Button ein: Facebook, Twitter, Google +. Auch LinkedIn oder XING können vor allem für B2B-Unternehmen nützlich sein. Und vergessen Sie das gute, alte Teilen per E-Mail nicht, denn manche Menschen versenden ihre Empfehlung lieber ganz persönlich.

 

 

6. Kontaktinformation – unverzichtbar, wenn Sie eine Website erstellen

 

Zugegeben, das klingt wirklich überflüssig, oder? Aber wer einmal darauf achtet, wird entdecken, dass es zahlreiche Unternehmen gibt, die beim Erstellen der Website ihre Kontaktinformationen auf schwer auffindbaren Unterseiten platziert haben. Die Suche danach ist frustrierend und wird sicherlich keinen positiven Eindruck hinterlassen. Aber das können Sie sich und Ihren Besuchern leicht ersparen. Eine übliche Stelle für Kontaktdaten ist der Footer, aber auch ein entsprechender Menüpunkt in der Navigationsleiste funktioniert gut. Geben Sie jeweils Ihre E-Mail-Adresse an, aber auch Ihre Postadresse und Ihre Telefonnummer. Das vermittelt Nahbarkeit und Seriosität.

 

 

 

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Fazit

 

Es gibt viele Wege, Ihre Unternehmensseite auf Ihre Ziele hin zu optimieren. Einige Schlüsselelemente sind für alle Branchen und Produkte unverzichtbar, andere Werkzeuge und Maßnahmen bringen bei maßgeschneidertem Einsatz die beste Leistung. Auch das Webdesign spielt dabei eine Rolle, denn es sollte den User intuitiv und unkompliziert durch Ihre Angebote leiten. Denken Sie daran, wenn Sie sich mit dem nächsten Website Relaunch beschäftigen. 

 

Haben Sie Fragen zum Thema Websiteoptimierung? Oder finden Sie, dass ich ein ganz wichtiges Element in meiner Auflistung vergessen habe? Schreiben Sie gern einen Kommentar direkt im Blog – oder eine E-Mail. Wo Sie unsere Kontaktinformationen finden, wissen Sie ja jetzt ;-)

 

Chris

Über: Chris

Als Partner und Gründer von vierviertel berät er unsere Kunden mit Schwerpunkt Strategie. Er ist begeisterter Wellenreiter, Grillmeister und Tennis-Sandplatzspezialist!

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