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Mitarbeiterbindung – die Dos and Don`ts

Ich liebe meinen Verein #ersterfcköln – klar, ein bisschen Lokalpatriotismus ist schon dabei, aber ich bin den Jungs schon seit klein auf verbunden und mit ihnen schon durch Höhen und Tiefen gegangen. Zwischendurch war ich auch wirklich kurz davor, ihnen die Freundschaft zu kündigen. Ich sag nur #zweiteliga. Wirklich! Aber der Zusammenhalt zählt, und in schweren Zeiten rückt man besser ein bisschen enger zusammen, um dann mit vereinter Kraft wieder aufzusteigen. Und auch im Job ist es wichtig, ein Team zu sein und alle Mitarbeiter zusammenzuhalten. Was Sie tun können, um Ihre Mitarbeiter zu Ihren Fans zu machen und eine hohe Mitarbeiterbindung zu erreichen, erfahren Sie hier in diesem Blogartikel.

 

Kündigungen sind oft eine Katastrophe, besonders für kleine und mittelständische Unternehmen. Neue, hochqualifizierte Mitarbeiter zu finden, ist heutzutage schwer und langwierig. Hat man nach einem Bewerbungsmarathon einen neuen Mitarbeiter gefunden, braucht es eine Weile bis er ins Team integriert und mit seinen Aufgaben vertraut ist. Deshalb ist es besonders wichtig, seine Mitarbeiter zu behüten, bevor es überhaupt zu Kündigungen kommt.

 

Warum ist Mitarbeiterbindung wichtig?

Es geht darum, die Mitarbeiter zu halten und eine hohe Fluktuation im Team zu verhindern. Eine Gehaltserhöhung oder Beförderung ist zwar nice und bauchpinselt den Mitarbeiter bestimmt, aber fördert das wirklich die Bindung zum Unternehmen? Worum geht es bei der Mitarbeiterbindung? Die Menschen haben ein natürliches Bedürfnis nach Bindung. Nicht nur privat, sondern auch in der Gemeinschaft oder im Job ist Bindung wichtig. Das Vertrauen und die Bindung entstehen allerdings, neben dem reinen Arbeitsvertrag, noch auf einer anderen Ebene. So gewinnen zum Beispiel das Verhältnis zu Kollegen und Vorgesetzten und die Identifikation mit dem Unternehmen hohe Bedeutung – eine große Schnittmenge an Interessen führt zu einem erhöhten Spaßfaktor im Team und damit auch zu entspannterem Arbeiten.

Wie erreicht ein Unternehmen ein hohe Mitarbeiterbindung?

Um sich mit einem Unternehmen identifizieren zu können und sich als ein Teil davon zu fühlen, muss auch von Unternehmensseite die Corporate Identity klar kommuniziert werden und deutlich erkennbar sein. Die Identität ergibt sich aus allen Aktivitäten, mit denen sich das Unternehmen seinen Mitarbeitern, aber natürlich auch Kunden präsentiert. Aber nicht nur die Aktivitäten spiegeln die Identität des Unternehmens wider, sondern auch die Art und Weise wie in einem Unternehmen die Mitarbeiter geführt werden, wie die allgemeine Kommunikation mit  Mitarbeitern und Kunden gestaltet ist, ob Werte und Traditionen verankert sind und gelebt werden und wie sich das Unternehmen nach außen darstellt. Verfügt ein Unternehmen über ein formuliertes Leitbild, dann sollte dies die Grundlage der Corporate Identity bilden und sich in allen Bereichen widerspiegeln. Das ermöglicht es den Mitarbeitern, sich daran zu orientieren und nach den Grundsätzen dieser spezifischen Ziele und Werte zu arbeiten und zu handeln.

Sind die Corporate Identity und die Philosophie eines Unternehmens im Arbeitsalltag, durch den Vorbildcharakter von Führungskräften und das Miteinander unter Kollegen verankert, können sie auch durch und durch gelebt werden und erhöhen die Bindung zum Unternehmen.

Die Kommunikation mit dem Mitarbeiter

Dies alles, also die Corporate Identity und die Coroprate Philosophy und die Corporate Culture wird in der Unternehmenskommunikation, also der Corporate Communication zum Ausdruck gebracht. Durch jeglich Kommunikationsmaßnahmen, innerhalb und außerhalb des Unternehmens, werden dem Mitarbeiter die Werte und Ziele des Unternehmens gespiegelt. Gibt es keine Richtlinien innerhalb der Kommunikation, führt dies zu uneinheitlichem Auftreten des Unternehmens nach außen, aber genauso nach innen zu unterschiedlichen Führungsstilen und unterschiedlichem Arbeiten innerhalb des Mitarbeiterteams.

Bereitet ein Mitabeiter zum Beispiel eine Unternehmenspräsentation vor, verwendet die gebrandete Vorlage und präsentiert diese dann im Meeting den Kunden oder Vorgesetzten, fühlt er sich eher als ein Teil des Unternehmens und bekommt durch die Unternehmensmarke mehr Rückenstärkung, als wenn er eine Vorlage ohne Logo und Unternehmensfarben verwenden würde. Durch die Verwendung ist eindeutig klar, für wen er steht und wen er repräsentiert. Eine nicht gelebte Corporate Identity wäre es, wenn jeder Mitarbeiter seine eigene Präsentationsvorlage strickte und der Kunde verwirrt wäre ob der Kommunikation im Unternehmen.

Allgemein ist es als Orientierungslinie für den Mitarbeiter hilfreich, wenn alle Kommunikationsmittel ein konsistentes Unternehmensbranding aufweisen. Dass jede E-Mail das Unternehmenslogo im Footer haben sollte, ist ja eigentlich klar, aber auch firmeninterne Kommunikationsmittel wie Protokolle, Arbeitsberichte oder -anweisungen, Jobbeschreibungen und Unterlagen für Meetings oder Teamsitzungen sollten gebrandet sein. Wenn Sie wissen möchten, welches Design zu Ihrer Firma passt, lesen Sie doch auch unseren Blogartikel Welches Design passt zu meiner Firma?. Aber nicht nur die visuelle Kommunikation, auch firmeninterne Informationen sollten transparent zum Beispiel im (gebrandeten) Intranet, in der Mitarbeiterzeitung oder der Unternehmens-App kommuniziert werden. All dies führt dazu, dass die Mitarbeiter sich mehr in das Unternehmen integriert fühlen, dem Unternehmen gegenüber mehr Loyalität zeigen, das Unternehmen positiv repräsentieren und somit als Multiplikatoren auftreten.

Der Mitarbeiter als Markenbotschafter

Identifiziert sich der Mitarbeiter mit dem Unternehmen, dann setzt er sich von selbst für das Unternehmen ein und zeigt einen größere Leistungsbereitschaft. Die Arbeit wird mit Hingabe und Engagement erledigt. Das führt auch zu einer höheren Qualität der Arbeit, und das tägliche Arbeiten wird insgesamt positiver bewertet. Ebenso werden „geplante“ Krankheitstage oder Fehlzeiten reduziert. Werden die Werte und Ziele des Unternehmens durch die Mitarbeiter auch nach außen zum Kunden transportiert, dann ist ein Ziel der Mitarbeiterbindung erreicht. Deshalb sollte wirklich Wert darauf gelegt werden, dass die Mitarbeiter nicht als reine Arbeitskräfte gesehen werden, sondern als Markenbotschafter des Unternehmens. Wird diese Einstellung nicht nur von der Marketingabteilung des Unternehmens, sondern auch intern von der Führungsebene und den Vorgesetzten gelebt, dann erfahren die Mitabeiter eine ganz andere Wertschätzung.

 

Fazit

Damit Ihre Mitarbeiter auch Ihre Fans werden, stärken Sie Ihnen den Rücken mit einer guten und im Unternehmen praktizierten Corporate Identity. Wenn Sie dann noch ein paar Feel-Good-Maßnahmen wie guten Kaffee oder ein cooles Firmenevent draufpacken, dann ist Ihnen der Sieg gewiss und Sie landen nie in der Zweiten Liga.

 

 

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Britta von Oeynhausen

Über: Britta von Oeynhausen

Als Senior Projektmanagerin Marketing koordiniert und steuert sie bei vierviertel Inbound- und weitere Marketingprojekte. Sie hat bereits langjährige Erfahrung im Marketing auf Unternehmensseite gesammelt. Sie ist passionierte Hobbybäckerin und sportelt im Outdoor-Bootcamp.

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