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Messe abgesagt? 10 Alternativen für die Leadgenerierung!

Der »worst case« für Ihre Marketingaktivitäten ist eingetreten: Die Messe ist abgesagt! Um jetzt dennoch die Besucher, die zur Messe kommen wollten, zu Ihren Kunden zu machen und Ihre neuen Produkte präsentieren zu können, haben ich für Sie zehn schnelle Alternativen zusammengestellt, Erste-Hilfe-Maßnahmen für Ihre Unternehmenspräsentation, Kundenpflege und Leadgenerierung sozusagen.

 

 

Ganz klar: Eine abgesagte Messe ist ein Ärgernis. Messestände werden ja schon Monate im Voraus geplant, abgestimmt und gebaut, Standflächen und Personal gebucht, Hotels reserviert. Wird die Messe abgesagt, muss der Stand im besten Fall bis zum nächsten Termin eingemottet und Hotels storniert werden. Aber alles Ärgern hilft nichts. Versuchen wir doch lieber die Energien in eine »vierenfreie« Richtung zu kanalisieren. Fällt die Messe als wichtiges Marketingtool für die Leadgenerierung und die Unternehmensawareness weg, müssen wir andere Ideen umsetzen.

 

 

1. Starten Sie eine E-Mail-Kampagne!

 

Haben Sie Ihre Messetermine per E-Mail vereinbart, dann nutzen Sie doch diese Kontakte und senden Sie den potenziellen Kunden Informationen in Form von kurzen Videos, E-Books oder Whitepapers zu Ihren Produkten zu oder laden Sie zum Beispiel zu einer Livestream-Vorführung ein.

 

 

2. Verwenden Sie Ihre Social-Media-Kanäle aktiv für die Leadgewinnung!

 

Sie können gerade im B2B-Bereich mit Linkedin oder auch mit Facebook aktiv Leadgewinnung betreiben. Einen ausführlichen Beitrag zur Leadgewinnugn mit LinkedIn finden Sie hier und wenn Sie lieber Facebook verwenden, dann lesen Sie doch unseren Artikel »Vier Tipps zur Leadgenerierung mit Facebook«. Wenn Sie Instagram nutzen, dann starten Sie doch in Ihren Storys mal eine Umfrage, welche Themen Ihre Kunden gerne auf Ihrer Messe gesehen hätten. Dann können Sie genau darauf reagieren und diese Informationen bereitstellen. Hatten Sie ein Gewinnspiel auf Ihrem Messestand geplant, dann richten Sie dies doch einfach auf Ihrem Social-Media-Kanal aus.

 

 

3. Stellen Sie Videos Ihrer Produkte online!

 

Hatten Sie bereits Videos für Ihren Messestand hergestellt, dann posten Sie diese doch auf Ihren Social-Media-Kanälen oder zeigen Sie sie auf Ihrer Internetseite. Haben Sie noch keine Videos, lassen sich diese leicht mit dem Handy selbst erstellen. Dazu bedarf es nur eines Mobiltelefons und einer ruhige Hand, aber keiner großen Ausrüstung und lang einstudierten Texten. Demonstrieren Sie kurz und knapp Ihre Produkte genauso, wie Sie es auch auf Ihrem Messestand getan hätten.

 

 

4. Ein virtueller Rundgang auf Ihrem Messestand!

 

Ein bisschen aufwendiger, aber sehr eindrucksvoll, ist ein virtueller Rundgang auf Ihrem Messestand. Sprechen Sie dazu Ihren Messebauer an, ob er die Möglichkeit, hat aus den CAD-Messestandzeichnungen einen virtuellen Messestand zu realisieren. So können Sie Ihren Stand wenigstens digital präsentieren. Sprechen Sie auch Ihren Messeveranstalter an; manch einer richtet für seine Aussteller auch eine Onlineplattform ein, auf der sich die Aussteller digital präsentieren können.

 

 

5. Füllen Sie Ihren Blog mit Ihren Messethemen!

 

Betreiben Sie eh schon einen Unternehmensblog, ist das ein perfektes Tool, um Ihre Themen und Produkte zu präsentieren. Vielleicht können auch Ihre Mitarbeiter einen Artikel schreiben oder sich das Vertriebsteam Ihren Kunden in einem Artikel vorstellen, je nachdem, was Sie für Ihre Messe geplant hatten.

 

 

6. Oldschool: Greifen Sie einfach zum Telefonhörer!

 

Klingt jetzt ein bisschen altmodisch, aber ist gerade unter Umständen eines der besten Mittel der Wahl. Sich ausreichend Zeit für ein persönliches Telefongespräch zu nehmen ist heutzutage eine wertschätzende Geste. Hatten Sie oder Ihr Vertriebsteam schon Termine für die Messe mit Kunden vereinbart, dann ist jetzt eine gute Gelegenheit, per Telefon trotzdem mit den Kunden in ein persönliches Gespräch zu kommen. Sie können zum Beispiel einen Besuchstermin anstatt des Messetermins vereinbaren oder Ihre neuen Produkte vorstellen.

 

 

7. Vereinbaren Sie einen Video Chat!

 

Produkte am Telefon erklären ist zwar ganz okay, aber mit Videotelefonie noch einfacher zu verstehen. Produkte und Produktfunktionen können leicht demonstriert und Fragen dazu direkt beantwortet werden. Fragen Sie Ihren Kunden aber vorab, ob er mit einem Videotelefonie-Gespräch einverstanden ist und welches Tool er verwenden möchte. Gängige Tools sind zum Beispiel Apple Facetime oder Skype.

 

 

8. Chatten Sie mit Ihren Kunden!

 

Möchte Ihr Kunde lieber keine Videotelefonie, dann ist vielleicht das Chatten via Skype, Facebook oder LinkedIn eine gute Lösung. Mit diesen Tools könne Sie Ihrem Kunden direkt auch Dateien oder Videos zusenden. Richten Sie doch zu dem ursprünglichen Messetermin einen Live-Chat-Termin für Ihr ganzes Vertriebsteam zu bestimmten Zeiten ein, die Sie vorab auf Ihrer Website und Ihren Social-Media-Kanälen bekannt geben.

 

 

9. Laden Sie Ihre Messebesucher zu einer Live-Vorführung ein!

 

In Gruppenchats mit Skype zum Beispiel können Sie auch mehrere Kunden zu einer Live-Vorführung einladen. Präsentieren Sie einem ausgewähltem kleinen Kreis, vielleicht Ihre wichtigsten Kunden oder Ihren Business-Partnern Ihre Produkte in einem Live-Gruppen-Chat. So können Sie vielleicht auch spannenden Diskussionen anregen und auftretende Fragen direkt allen beantworten und es entstehen durch eine Gruppenpräsentation neue Synergien.

 

 

10. Nutzen Sie Ihre Website als Messe-Ausstellungsfläche!

 

Vermutlich haben Sie alle Ihre Produkte eh schon auf Ihrer Website, aber Sie können eine extra Landingpage für die Messeneuheiten einrichten, Videos und E-Books dort platzieren und die Messebesucher damit von Ihren Social-Media-Kanälen oder aus einer E-Mail-Kampagne dorthin lotsen. So haben Sie einen extra Bereich speziell nur für die enttäuschten Messebesucher. Vergessen Sie nicht, ein Kontaktformular einzurichten, damit die Hürde zur Kontaktaufnahme für Ihre Kunden so niedrig wie möglich ist.

 

 

Zusätzliche Aktivitäten zu den Soforthilfemaßnahmen

 

Mit diesen zehn Soforthilfemaßnahmen ist es aber noch nicht getan, Sie können noch mehr in Sachen Leadgenerierung erreichen, wenn Sie die Inbound-Methodik in Ihre Marketingmaßnahmen und Website integrieren. Stellen Sie interessanten und nützlichen Content für Ihre Websitebesucher zum Beispiel auf Ihrem Blog oder in E-Books zu Verfügung und locken Sie damit Ihre potenziellen Kunden auf Ihre Website. Denn gerade im Inbound-Marketing geht es darum, keine nervige und störende Werbung zu machen, sondern eben Marketing, das die Menschen lieben und das Lösungen für Ihre Problem bereithält. Einen ausführlichen Artikel zu Thema Inbound Marketing und geeignete Maßnahmen finden Sie auf unserem Blog oder in unserem E-Book Grundlagen des Inbound Marketing. Starten Sie deshalb genau jetzt mit einer Content- und Online-Marketing-Strategie! Wir beraten Sie dazu gerne!

 

 

Fazit

 

Auch wenn die Messe wegen Corona abgesagt wurde, gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Kundenstrom aufzufangen und Ihre Bestandskunden zu pflegen. Nutzen Sie vor allem Ihre Onlinepräzenz und Ihre Social-Media-Kanäle. Aber auch ein klassischer Telefonanruf ist in Zeiten wie diesen ein sehr persönliches, wertschätzendes Zeichen der Kontaktaufnahme. Möchten Sie mehr über die Möglichkeiten von Online-Marketing und Online-Leadgewinnung erfahren, dann laden Sie sich unser E-Book Grundlagen des Inbound-Marketing herunter.

 

Grundlagen-B2B-Inbound-Marketing

Britta von Oeynhausen

Über: Britta von Oeynhausen

Als Senior Projektmanagerin Marketing koordiniert und steuert sie bei vierviertel Inbound- und weitere Marketingprojekte. Sie hat bereits langjährige Erfahrung im Marketing auf Unternehmensseite gesammelt. Sie ist passionierte Hobbybäckerin und sportelt im Outdoor-Bootcamp.

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