Inbound Marketing

Bessere Websiterankings durch eine optimale Metadescription

Heute zieht ein leckerer Duft von frischem Gebäck durch das ganze Büro. Ich rieche ganz zart Vanille und auch dunkle Schokolade, und als meine Kollegin herüberruft, dass heute wieder Waffelmontag im Büro ist, zieht es mich magisch in die Küche! Da möchte ich natürlich gleich probieren. Allein der Duft hat mich schon neugierig gemacht, und nach der Waffelinfo konnte ich quasi nicht widerstehen. Aber was hat unser Waffelmontag mit den Metadescriptions auf der Website zu tun? Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann steigen Sie doch in das Thema Suchmaschinenoptimierung und den Blogartikel über optimale Metadescription ein. Und vielleicht verrate ich am Ende auch unser Waffelrezept ;-)

 

 

Es ist nämlich so, die Metadescriptions werden zusammen mit dem Websitetitel in den Suchergebnissen von Google angezeigt. Auf den sogenannten SERPs (Search enginge result pages), zu deutsch Suchergebnissseiten, wird jeweils eine kurze Vorschau der Zielseiteninhalte gezeigt. Diese kurzen Snippets (Textvorschauelemente) sind quasi der Duft, der durchs Büro zieht und zusammen mit der Info »Waffelmontag« und »Schokolade« uns dazu animiert auf direktem Wege eine Waffel zu stibitzen – oder eben auf die Website zu klicken. Das haben Waffelmontage mit Metadescriptions zu tun. Aber jetzt der Reihe nach:

 

 

Was sind Metadescriptions genau?

 

Die Meatadescription ist wie oben beschrieben grundsätzlich eine kurze Beschreibung der Websiteinhalte oder eine kurze Zusammenfassung der Inhalte, die Ihre Website bietet. Sie ist der erste Berührungspunkt eines Besuchers mit Ihrer Website und soll ihn dazu animieren, auf Ihre Website zu klicken. Die Verbesserung der Suchmaschinenergebnisse (SEO) gehören zu einer Strategie des Inbound Marketings.

Sie wird technisch im Header-Bereich einer Website hinterlegt und auf der Website in der Regel nicht angezeigt – ist also nur zur Erklärung für die Suchmaschine und dann in den SERPs für die Suchenden. Meistens gibt es eine direkte Eingabemöglichkeiten im Back-End, das heißt zum Beispiel über Eingabemasken in Ihrem Content-Management-System. Die Metadescription wird von Google in den Suchergebnissen angezeigt, es sei denn, die Beschreibung ist mangelhaft formuliert und/oder gibt nicht den eigentlichen Inhalt der Website wieder. Ein weiteres Kriterium für die Anzeige der Metadescription in den SERPs ist das Keyword, nach dem gesucht wurde. Je nach Keyword bezieht sich Google nicht auf die Metadescription, weil sie unter Umständen nicht passend ist, sondern verwendet anderen, relevanteren Text von der Website in den Snippets.

 

 

Wozu braucht man Metadescriptions?

 

Eine gute Metadescription ist sehr wichtig für die Suchmaschinenoptimierung (SEO). Allerdings hat die Metadescription (zurzeit) keinen direkten Einfluss auf das Ranking, denn die Suchergebnisse werden von Google der Relevanz nach geordnet. Da der Algorithmus von Google ständig aktualisiert wird, können sich Einstufungen der Relevanz auch stetig verändern. Aber das Ranking ist, wie wir vermutlich alle aus eigener Erfahrung wissen, megawichtig, denn die meisten Nutzer klicken nur auf die ersten drei Suchergebnisse bei Google. Nur 5–10% aller Nutzer besuchen die zweite Seite der Suchergebnisse. Jetzt werden Sie sagen: Dann ist der Titel dieses Blogartikels ja glatt gelogen. ;-) Nein. Die Metadescription verbessert durchaus das Ranking, indem die Erzeugung einer hohe Klickrate die Sichtbarkeit der Website steigert. Je mehr Menschen also auf Ihre Website in den Suchergebnissen klicken, desto relevanter wird die Website von Google eingestuft und steigt so im Ranking. Also verbessern gute Metadescriptions durchaus das Ranking der Website in den Google-Suchergebnissen.

 

 

Wie lang sollte eine Metadescription im Idealfall sein?

 

Die in den SERPs dargestellten Snippets sollten ca. 156 Zeichen inklusive Leerzeichen lang sein. Sind die Snippets länger, dann werden sie abgeschnitten und nicht vollständig dargestellt. Deshalb sollte auch die Metadescription ebenfalls nur 156 Zeichen inkl. Leerzeichen haben. Eigentlich wird die Darstellungslänge der Snippets von Google auf der Basis von Pixeln berechnet, woraus sich bei 156 Zeichen dann ca. 500 Pixel ergeben. Allerdings ist dieser Wert von Google nie offiziell bestätigt worden ... wird aber überall so verwendet. Wenn das Snippet länger als die 156 Zeichen ist, dann hat dies keinen Einfluss auf das Ranking, allerdings ist das für den Besucher unattraktiv, da er sich über den Inhalt der Website kein genaues Bild machen kann und gegebenenfalls dann lieber ein Suchergebnis wählt, das genau zu seiner Suche passt.

 

 

Wie formuliere ich am besten eine Metadescription?

 

Der Websitetitel und die Metadescription dienen in den SERPs dazu, dem Besucher kurz und knapp einen Überblick über die zu erwartenden Inhalte der Website zu geben und vor allen Dingen den Besucher dazu zu animieren, die Website zu besuchen, quasi wie die Überschrift und eine kurze Zusammenfassung. Dabei sollte der Text möglichst attraktiv und ansprechend gehalten sein. Deshalb empfiehlt es sich, die Metadescription nach dem AIDA-Modell zu verfassen. AIDA steht für Attention, Interest, Desire und Action. Bei dem AIDA-Modell geht es darum bei dem Besucher zunächst Aufmerksamkeit zu erregen, dann das Interesse zu wecken und Verlangen zu schüren, sodass aufgrund dessen eine Aktion erfolgt.

 

Ein Beispiel:

SERP_Screenshot_Waffelrezept

Titel: Einfaches Waffelrezept für den Sonntagnachmittag!

Snippet: ►Omas bestes Waffelrezept.► Schnell zubereitet mit wenig Zutaten. ►Extrem lecker und kinderleicht. ►Rezept zum Download.

Das Keyword in unserem Beispiel ist Waffelrezept.

 

  1. Wir erzeugen die Aufmerksamkeit durch das „beste Waffelrezept“ – „Wenn schon Oma die Waffeln so gebacken hat, dann muss das ein gutes Rezept sein“.
  2. Interesse erlangen wir mit der Zeitersparniss „schnell zubereitet“ und mit „wenig Zutaten“, die man vermutlich alle im Haus hat. Sehr gut für spontane Waffelnachmittage.
  3. Das Verlangen wecken wir dann mit „lecker “ und „kinderleicht“ – denn vermutlich suchen die meisten nach einem wirklich einfachen Rezept für Waffeln, die auch noch gut schmecken.
  4. Und dann binden wir einen Call to Action (CTA) ein, indem wir das Rezept kostenlos zum Download anbieten.

 

Mit diesen Schritten nach dem AIDA-Prinzip kann man einfach eine gute Metadescription aufbauen. Ist das Keyword in der Metadescription enthalten ist die Wahrscheinlichkeit noch größer, dass sie in den SERPs angezeigt wird.

 

 

Verwendung von Rich-Snippets in der Metadescription.

 

Wie im obigen Beispiel zu sehen, kann man Symbole, sogenannte Unicodes, in das Snippet einfügen. Dies können Pfeile, Häkchen, Sterne etc. sein. Dann spricht man von einem Rich-Snippet. Diese Symbole dienen dazu, das Snippet attraktiver für den Besucher zu machen und damit die Klickrate und die Click-trough rate (CTR) zu erhöhen.

 

 

Fazit

 

Wenn Sie das Ranking Ihrer Website bei den Google-Suchergebnissen erhöhen wollen, dann überprüfen Sie einfach mal die Metadescriptions auf Ihrer Website. So können Sie relativ einfaches SEO betreiben. Ein einfaches Tool, um die Snippets auf Ihre Länge zu prüfen und Unicodes einzufügen, gibt es bei SISTRIX, den SERP Snippet Generator. Mehr Tipps für Ihre Website bekommen Sie in unserem Website Relaunch Guide.

 

 

Website Relaunch Guide als eBook

 

 

(Hier noch der Link zu unserem Büro-Waffelrezept)

Britta von Oeynhausen

Über: Britta von Oeynhausen

Als Senior Projektmanagerin Marketing koordiniert und steuert sie bei vierviertel Inbound- und weitere Marketingprojekte. Sie hat bereits langjährige Erfahrung im Marketing auf Unternehmensseite gesammelt. Sie ist passionierte Hobbybäckerin und sportelt im Outdoor-Bootcamp.

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