Lead-Generierung

4 Tipps zur Leadgenerierung mit Facebook

Ich sitze in der Mittagspause gemütlich im Café und scrolle durch meinen Facebook-Feed. Dabei bleibe ich an einem Bild mit dem Teaser: „How to Scrum“ hängen. Über agiles Projektmanagement habe ich eben noch mit meinen Kollegen gesprochen. Ich klicke auf den Link im Text unter dem Bild und fülle das angezeigte Formular mit meinen Kontaktdaten aus, damit ich das E-Book mit den neuen Methoden bekomme. Yeah! Win-win-Situation. Das Unternehmen hat meine E-Mail-Adresse gewonnen ;-) und ich bin auch happy – einige Tipps kann ich morgen direkt umsetzen. Sehen Sie, so einfach kann Leadgenerierung mit Facebook für Ihr Unternehmen sein. Wie Sie das Thema in Ihrem Unternehmens-Feed umsetzen können, erfahren Sie im folgenden Blogartikel.

 

 

Bei der Leadgenerierung geht es im Onlinemarketing darum, Websitebesucher oder Facebookleser zu Ihren Kunden zu machen, die Ihr Produkt letztlich kaufen oder Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dazu müssen die Besucher aber zunächst als qualifizierter Lead gewonnen werden. Das bedeutet, dass Sie die relevanten Kontaktdaten des Besuchers oder Lesers bekommen, um ihn kontaktieren und dann zu Ihrem Kunden machen zu können. Möchten Sie allgemein mehr zum Thema Leadgenerierung erfahren, dann lesen Sie doch auch unseren Blogartikel Leadgenerierung im B2B.

 

 

Bei Facebook haben Sie vier wesentliche Möglichkeiten zur Leadgenerierung:

 

 

1. Der Unternehmensaccount

 

Präsentieren Sie sich in Ihrem Account so professionell, wie Sie es auch machen würden, wenn Sie sich bei einem neuen Kunden vorstellen würden. Achten Sie auf die Vollständigkeit Ihres Profils. In Ihrem Profil können und sollten Sie auf das Titelbild einen Call to Action (CTA) legen. Damit können Sie auf einfache Art und Weise die Leadgenerierung starten. Klickt der User auf das Profiltitelbild wird er auf die Landingpage weitergeleitet. Dies kann der Download von einem kostenlosen E-Book, die Anmeldung zu einem Webinar oder einer Veranstaltung sein. Integrieren Sie diese Aufforderung textlich oder grafisch direkt in das Titelbild. Auf der Landingpage füllt er dann ein Formular zumindest mit Name und E-Mail-Adresse aus. Beachten Sie bei der Erstellung des Formulars die DSGVO-Vorschriften.

 

 

2. Content Ihrer Website auf Facebook teilen

 

Schreiben Sie einen Unternehmensblog? Oder bieten Sie Whitepapers an? Teilen Sie diese wertvollen und für Ihre Leser interessanten Inhalte auf Facebook! Versuchen Sie mit interessanten Artikeln die Aufmerksamkeit Ihrer Leser zu wecken. Klickt der Leser auf Ihren Beitrag und möchte den Blogartikel lesen (weil er die Schlagzeile oder das Bild so interessant findet ;-)), dann wird er auf Ihre Website weitergeleitet. Dort kann er den Blogartikel lesen. Am Ende Ihres Blogabeitrags haben Sie einen Call to Action hinterlegt, zum Beispiel die Aufforderung, ein E-Book, das das Thema des Blogartikels nochmals aufgreift und vertieft, herunterzuladen. Nimmt der Leser das Angebot an und klickt auf den CTA, wird er auf eine Landingpage zu diesem Thema geleitet, wo er in einem Formular seine Kontaktdaten angibt, um das E-Book zu erhalten. Jetzt haben Sie die Kontaktdaten und können den Lead zukünftig mit relevantem Content oder weiteren Angeboten versorgen. Beachten Sie bei der Erstellung des Formulars die DSGVO-Vorschriften.

 

 

3. Direkt ein Angebot auf Facebook anbieten

 

Nehmen wir an, Sie haben ein interessantes E-Book zum Thema Leadgenerierung „Neue Leads mit neuen Methoden“, dann könnten Sie dies in Ihrem Facebook-Post direkt zum Download anbieten. Teilen Sie die Landingpage zu Ihrem Angebot direkt in Ihrem Facebook-Thread. Dann wird der Leser bei einem Klick auf Ihren Post ohne Umwege auf die Landingpage weitergeleitet. Der Leser muss auf der Landingpage dann ebenfalls das Formular mit seinen Kontaktdaten ausfüllen und kann das E-Book downloaden. Sie wissen nicht, wie man ein perfektes Kontaktformular aufbaut? Lesen Sie dazu unseren Blogartikel: So entwerfen Sie das perfekte Kontaktformular für Ihre Website.

 

 

4. Eine Anzeige auf einen Beitrag von Ihnen schalten – Facebook Lead Ads

 

Die beiden oben genannten Ideen sind kostenlose Methoden, Leads über Facebook zu generieren. Facebook bietet aber auch die Facebook Ads an – dies sind im Prinzip Werbeanzeigen, die direkt auf ein Formular verweisen, ohne dass Facebook verlassen wird. Dies hat den Vorteil, dass der User in seiner gewohnten Umgebung bleibt und sich nicht auf einer Website neu im Menü zurechtfinden muss. Zusätzlich ist für neue User, die Ihr Unternehmen noch nicht kennen, die Schwelle, das Formular auszufüllen bei den Facebook Lead Ads geringer, als wenn sie auf eine fremde, externe Seite weitergeleitet werden, denn grundsätzlich möchten die User ein unkompliziertes Nutzererlebnis. Die Facebook Lead Ads sind für Mobilgeräte optimiert, da laut Market Snapshots von Facebook im März 2019 rund 91% der User Facebook mobil nutzen.

Ein weiterer Vorteil gegenüber den klassischen Verweisen auf einen Artikel oder eine Landingpage ist der Wegfall von Ladezeiten externer Seiten. Lange Ladezeiten können bei schlechtem Netz durchaus zum Abbruch beim Ausfüllen des Formulars führen und eine hohe Absprungrate zur Folge haben. Das bei den Facebook Lead Ads hinterlegte Formular kann individuell zum Beispiel in der Zahl und Auswahl der Abfragefelder angepasst werden. Außerdem kann die Zielgruppe, der der Beitrag angezeigt wird, präzise ausgewählt werden. Nicht nur personenbezogene, sondern auch ortsbezogene Segmentierungen können gewählt werden. So können die Posts perfekt auf die Buyer Persona Ihres Unternehmens zugeschnitten werden.

Um Facebook Ads zu schalten, muss man die Admin-Rechte des Facebook- Unternehmensaccounts haben, und außerdem muss man eine URL zur Datenschutzerklärung angeben.

 

 

Wie soll ein Post aussehen?

 

Wie sagt man so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte! Bilder, Grafiken und Fotos sind aufmerksamkeitsstärker als ein rein textlich basierter Post. Wählen Sie deshalb aussagekräftige Fotos und prägnante Überschriften für Ihre Beiträge. Denn beim „Durchscrollen“ des Feeds beachtet die Mehrzahl der User Posts mit Fotos mehr als reine Textposts. Laut Facebook haben Facebook-Posts mit Bildern eine um 230% höhere Interaktionsrate als reine Textposts. Bei der heutigen Schnelllebigkeit werden Feeds oft nur noch nebenbei durchgescrollt. Deshalb müssen Inhalte schnell erfassbar und interessant gestaltet sein.

 

 

Fazit

Nutzen Sie Facebook als Leadgenerierungstool. Teilen Sie den Content, den Sie eh für Ihre Website erstellen, und machen Sie damit auf sich aufmerksam. Passen Sie aber Ihren Post dem Nutzerverhalten in Facebook an und verzichten Sie deshalb auf lange Textabschnitte, wählen Sie lieber ein ausdrucksstarkes Foto. Möchten Sie mehr über das Thema Online-Marketing erfahren, habe ich für Sie das kostenlose E-Book zu den Grundlagen des Inbound Marketing im Link unten bereitgestellt.

 

Grundlagen-B2B-Inbound-Marketing

Britta von Oeynhausen

Über: Britta von Oeynhausen

Als Senior Projektmanagerin Marketing koordiniert und steuert sie bei vierviertel Inbound- und weitere Marketingprojekte. Sie hat bereits langjährige Erfahrung im Marketing auf Unternehmensseite gesammelt. Sie ist passionierte Hobbybäckerin und sportelt im Outdoor-Bootcamp.

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